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Putbus - Rügens weiße Stadt

Auf Schusters Rappen

Wandern in und um Putbus:

 Wanderweg im Wald von Wreechen

 

Wir empfehlen die geführten Wanderungen:

 

 

"Auf den Spuren der Zauberflöte" - Die Magie der weißen Stadt

Montag: 30.5., 13.06., 27.06., 11.07., 25.07., 08.08., 22.08., 05.09. jeweils um 13:15 Uhr ab Bahnhof Putbus, Dauer ca. 2 Std. (kostenfrei mit Kurkarte, sonst 5,-€/Pers.)

 

Stadt-/Parkführung - Residenzstadt und Schlosspark

Montag: 06.06., 20.06., 04.07., 18.07., 01.08., 15.08., 29.08., 19.09. jeweils um 13:15 Uhr ab Bahnhof Putbus. Dauer ca. 2 Std. (kostenfrei mit Kurkarte, sonst 5,-€/Pers.)

 

Historische Stadtführung mit dem magister historicus

Juni - September, immer dienstags 11:30 Uhr ab Circus, Dauer ca. 2 Stunden (10,-€/Person, 50% Ermäßigung mit Kurkarte Putbus)

Parkzeit - Ein Spaziergang zu alten Bäumen im Schlosspark

Samstag: 09.04., 16.04., 14.05., 21.05., 11.06., 18.06., 09.07., 16.07., 13.08., 20.08., 10.09., 17.09., 08.10., 15.10.2016 jeweils um 11:15 Uhr ab Bahnhof Putbus, Dauer ca. 2 Stunden, 7,-€/Person

 Wanderung durch die Goor

mit Rangern des Biosphärenreservates Südost Rügen auf den Spuren der Natur, Mai-Oktober, immer Dienstags um 10:00 Uhr ab Hafen Lauterbach/Fischladen (kostenfrei)

 

Für Freunde der eigenen Eroberung:

Pfad der Muße und Erkenntnis - Durch das Naturschutzgebiet Goor in Lauterbach (Geführte Wanderung mit Anmeldung: 0162-1075374, oder als Begleitbuch 5,50 €)

Wandelweg Putbus - Historie von Schlosspark und Stadtkern selbst erkunden (Begleitheft kostenfrei)

Energie-Führer Schlosspark - Magische Momente im Einklang mit der Natur erleben (Begleitkarte 1,- €)

Wandertouren - Putbus - Groß Stresow oder Putbus - Altkamp


Wanderungen am Rügischen Bodden:


Bevor Sie die Wanderung beginnen

Die hier beschriebenen Tourenziele beinhalten nicht alle sehenswerten Punkte der Gemeinde Putbus, denn davon existiert eine fast unzählbare Fülle. Zwar sind die genannten Orte alle per Kraftfahrzeug zu erreichen, doch dem Naturgenießer empfiehlt sich eine Wanderung am Rügischen Bodden entlang, durch die romantischen kleinen Dörfer und auf den zum Teil urwüchsigen Straßen durch schattige Alleen. Oder Sie nehmen sich ein Fahrrad und erreichen alle beschriebenen Orte an einem Tag.

Lassen Sie sich nicht von den vorgegebenen Kilometerzahlen (gemessen vom Stadtkern aus) abschrecken, denn bei schönem Wetter und guter Stimmung vergessen Sie diese schnell. Die Routen sind nachfolgend detailliert beschrieben und im Plan markiert.

Die Wege, auf die Sie sich nun begeben, sind unterschiedlich beschaffen. Vom einfachen Lehmboden über Plattenwege bis zur Asphaltstraße sind alle Beläge vorhanden, aber so angelegt dass Sie sowohl zu Fuß als auch mit dem Rad an alle Ziele gelangen können. Bitte bedenken Sie auch, dass Sie in einem Teil des Biosphärenreservates Südost-Rügen spazieren. Beachten Sie stets die Bestimmungen, die in jedem anderen Naturschutzgebiet auch gelten.

 

 
TOUR 1:  

Putbus  -  Groß Stresow, ca. 8,5 km

 Unsere Tour beginnt am Kleinbahnhof Putbus mit einer Fahrt mit der historischen Schmalspurbahn „Rasender Roland“. Sie genießen die Fahrt über Vilmnitz und Posewald und steigen am Haltepunkt „Seelvitz“ aus.

Nun gehen Sie 150 m in nordöstliche Richtung bis zur Kreuzung der Landwege, hier nehmen Sie den Weg in südliche Richtung und gehen gut 1 km durch die Ortschaft Nistelitz bis zur Landesstraße L29 und hier noch ca. 100 m nach Westen bis zum Abzweig Groß Stresow, der durch einen für den Putbusser Raum typischen Wegweiser ausgeschildert ist. Diese Wegweiser ließ Fürst Malte zu Putbus nach 1820 aufstellen, um den Weg nach Mönchgut und dem von ihm eingerichteten Badeort Binz zu finden.

Der Weiler Groß Stresow selbst liegt ganz idyllisch an der Stresower Bucht des Rügischen Boddens. Sehenswert noch vor einem Gang durch das Dorf ist die Erhöhung, von der aus sich ein herrlicher Blick auf die Bucht eröffnet. Hier steht das Denkmal, das Mitte des vergangenen Jahrhunderts zur Erinnerung an die Landung und das Seegefecht der vereinigten Preußen und Dänen unter Friedrich Wilhelm I. (auf der Säule dargestellt) gegen Karl XII. von Schweden (November 1715) errichtet wurde.

Ein Wegweiser zeigt nun die nächsten Schritte in Richtung Südwesten an. Dorthin wollen wir weiter gehen – immer auf dem Weg in Boddennähe. Am Muglitzer Ort stehend erkennen Sie auf die See blickend die nördliche Spitze der Insel Vilm und über die Stresower Bucht hinweg das Reddevitzer und das Zickersche Höft, die landschaftlich reizvollsten Landzungen der Halbinsel Mönchgut. (Seelvitz – Muglitz: 5,1 km)

Idyllisch und entspannend wird es auf den nächsten Kilometern durch das vor Ihnen liegenden Wäldchen Goor (Slaw. gora = Berg). Sie erreichen dann das sehenswerte „Badehaus Goor“ das ehemalige Badehaus des „Friedrich-Wilhelm-Bades“, das der Fürst zwischen 1817 und 1818 als Badehaus für höhere Herrschaften bauen ließ. 

Von der Goor aus gehen Sie gut 10 Minuten und gelangen nach Lauterbach, dem jüngsten aber zweitgrößten Ortsteil von Putbus. Die niedliche Hafenanlage Lauterbach (benannt nach dem Geburtsnamen der Frau des Ortsgründers Wilhelm Malte I. zu Putbus) stammt in ihren Grundzügen aus dem 19. Jahrhundert. 1826 schufen die Lauterbacher eine Anlegestelle für Boote, sieben Jahre später bauten sie im fürstlichen Auftrag eine Landungsbrücke und bezahlten Brückenzoll. Der Hafenort entstand 1841 aus einer Reihe von 7 Häusern. (Muglitz – Lauterbach: 3 km)

 

Hier endet zunächst die Wanderung/Radtour auf der Ostroute. Sie können über die Lauterbacher Chaussee oder mit dem Rasenden Roland vom Hafen zum Bahnhof Putbus, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung, zurückkehren (Lauterbach – Putbus: 2 km).

  Wanderweg

 

TOUR 2:

Putbus - Altkamp , ca. 15 km

Von Putbus aus erreichen Sie den Ortsteil Lauterbach schon nach einer 2 Kilometer langen Wanderung. Kurz vor dem Hafen befindet sich in der Nähe des Lauterbacher Bahnhofes an den Bahnschienen in Richtung Putbus das jungsteinzeitliche Großsteingrab „Dolmen“, das sie nach 350 Metern Weg an einem Waldstück besichtigen können. Vor etwa 4000 Jahren soll der Dolmen (keltisch=Steintisch) als eine Grabkammer aus Findlingen gebaut worden sein. Die Kammer wurde mit steinplatten abgedeckt und diente als Beisetzungsort für Dorfgemeinschaften.

Zurück im Hafen Lauterbach sehen Sie in unmittelbarer Nähe die Insel Vilm, die ein landschaftlich wertvoller Bestandteil des Greifswalder Boddens ist und mit ihrer gesamten Fläche von gut einen Quadratkilometer vollständig unter Naturschutz steht.

Unsere Tour geht weiter in Richtung Südwesten. An den Ortsteil Lauterbach schließt sich in malerischer Fischerdorf-Idylle Neuendorf nahtlos an. Am Anfang von Neuendorf sehen Sie nach einigen Neubauten auf der rechten Straßenseite ein stattliches Kapitänshaus in weißem Kalkanstrich. Vor der Anhöhe, weiter im Dorf, steht das alte Schulhaus. In dem flachen Backsteinbau gingen noch 1932 die Kinder der näheren Umgebung zur Schule. Bis zur unter Naturschutz stehenden Kopfweidenallee am Neuendorfer Strand sehen Sie auch viele hübsche schilfgedeckte Fischer- und Bauernhäuser (Lauterbach – Neuendorfer Strand: 1,7 km).

In dem nächsten Dorf in Küstennähe wohnten früher verständlicherweise Fischer. Neukamp liegt nach einem 2,4 km langen Marsch durch die Neuendorfer Tannen, am Wreecher Strand entlang und über die Brücke hinweg am Wreecher See. Der Wreecher See, der mit dem Rügischen Bodden verbunden ist, steht in seiner vollen Größe von 77 Hektar, einschließlich Schilfgürtel, unter Naturschutz und gehört als Brutbiotop zum Biosphärenreservat Südost-Rügen.

Neukamp besteht aus 2 weit auseinander liegenden Straßen und war bis zur Jahrhundertwende nur per Fähre von Wreechen aus zu erreichen. Sie wählen vor dem Hotel Nautilus den Abzweig nach rechts und wandern/radeln ca. 1,2 km auf dem Plattenweg bis zum nächsten Abzweig, hier halten Sie sich links und erreichen nach weiteren 800 m auf einer Anhöhe ein Denkmal, das an die im September 1678 unter Führung des Großen Kurfürsten erfolgte Landung erinnert. Am Säulenschaft erinnert folgende Inschrift daran: „Friedrich-Wilhelm, der Grosse Kurfürst, landete hier am 13. September 1678 und siegte verbündet mit Christian V., König von Dänemark, über die Schweden.“ Das Denkmal erschuf der Berliner Wilhelm Stürmer im Jahre 1854.

Nun wandern Sie auf dem Plattenweg wieder zurück bis zum Abzweig, halten sich dann linker Hand in nordwestlicher Richtung und erreichen nach weiteren 3 km die Ortschaft Altkamp. Gut 1 km vor Altkamp, in der Nähe des Abzweigs zum Badestrand liegt auf dem sogenannten Tempelberg (20 m hoch), umhüllt von Gebüsch das Großsteingrab „Teetsbusch“. Ähnlich wie das Großsteingrab „Hexenbusch“ stammt es aus der Jungsteinzeit. Damals war es üblich, für die Verstorbenen Grabanlagen mit riesigen Steinpackungen anzufertigen.

Wer nach dieser Wanderung hier ein typisches Rügendorf erwartet, muss sich trösten lassen. Denn Altkamp, das dem Namen nach älter sein soll als Neukamp, ist heute eine Ansammlung von einzelnen, verstreuten Gehöften. Früher soll es ein Angerdorf gewesen sein, das seit seiner ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 1306 immer von Bauern bewohnt war. Wandern Sie weiter durch das Dorf hindurch in nordwestlicher Richtung. Sie erreichen ganz am Ende des Dorfes eine Obstplantage mit Café, das Haus „Im Apfelhain“, hier können Sie eine wohlverdiente Pause einlegen (Café täglich ab 14 Uhr geöffnet).

Für den Rückweg haben Sie zwei Möglichkeiten: entweder nehmen Sie den gleichen Weg zurück nach Lauterbach, den Sie gekommen sind. Oder Sie wandern die asphaltierte Straße von Altkamp gut 3,3 km entlang über Krakvitz nach Kasnevitz. In dem Weiler Kasnevitz (slaw. karsenevice als Personenname), der sich seit dem 18. Jahrhundert stark vergrößerte, steht die spätgotische Kirche St. Jacob aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts, deren Turmanbau aus dem 19. Jahrhundert stammt. Zu den wertvollen Stücken der Ausstattung zählen der ehemalige Kanzelaltar, der 1746 von Johann Artmer gefertigt wurde, das Taufbecken (um 1860), die Orgel (1902) von dem Stettiner Barnim Grüneberg sowie die zwei Emporen aus dem 18. Jahrhundert.

Auf dem Anfang der 1990er Jahre gebauten Radweg, der nach 800 m etwa in Dorfmitte beginnt, verlassen wir das Dorf, vorbei an der nicht mehr als solche genutzten Schule, den Wohnblöcken und den neueren Einfamilienhäusern. Noch ist unser Ziel und Ausgangspunkt hinter den riesigen Bäumen des Gremminer Waldes versteckt. Doch nach ein paar kräftigen Schritten haben wir den insgesamt 15 km langen Marsch geschafft und landen wieder in Putbus.

 Wanderweg